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Die «PPG Switzerland GmbH» (Konzerntochter von PPG) und die Belfa AG (Importeur von PPG) arbeiten mit vollem Engagement daran, das Netzwerk «Certified First Switzerland» (CFS) in der Schweiz zu etablieren.

Ziel der Verantwortlichen ist es, durch Erweiterung der technischen Kompetenzen und dem Ausbau von betriebswirtschaftlichem Wissen die Auftragslage der Mitgliederbetriebe sicherzustellen sowie deren Umsatz, Rendite und Auslastung zu optimieren. Gleichzeitig wird es für Firmeninhaber immer wichtiger, sich nicht nur auf die technischen Kompetenzen zu konzentrieren, sondern vermehrt auch in Management-Themen zu investieren und Weitsicht zu zeigen. «carwing.ch» stellt die Unternehmungen, die sich von diesen Argumenten überzeugen liessen und sich zum Mitmachen bei «Certified First Switzerland» entschlossen haben, in loser Folge in Wort und Bild vor.

Heute: Widberg Motorsport AG, Gerlafingen (SO)

Es gibt wohl nur ganz wenige Betriebe in der Schweizer Carrosseriebranche, die eine ähnlich umfangreiche Diversifikation hinter sich haben wie derjenige von Bruno Widmer. Im Jahre 1988 von ihm gegründet, entwickelte sich das vorerst auf Exklusiv-Lackierungen spezialisierte Unternehmen später zusätzlich in Richtung Carrosseriereparaturen und Fahrzeug-Restaurationen. Dann gab der heute 58-Jährige sein Hobby, den Motorsport, auf – und wählte alternativ den beschwerlichen Weg zum professionellen Motorsport-Betreuer. «Eine Leidenschaft, die durchaus auch Leiden schafft», wie es der gelernte Automechaniker und Lackierer ausdrückt.

In der Praxis und im Alltag sieht dieser Angebotsstrauss der Widberg Motorsport AG mit – sagen wir mal «Multi-Level-Effekt» – folgendermassen aus: Sie bietet sowohl Teil- als auch Vollrestaurierungen in den Bereichen Carrosserie, Lackierung, Mechanik und Interieur an. Zudem pflegt sie die Veteranen-Fahrzeuge der Kundschaft im Hinblick auf die Fahrsaison und Überwinterung und beweist sich in allen Fällen als qualifizierter Partner für Motor- oder Getrieberevisionen. Und, eben so quasi als Kirsche auf der Rahmspitze: Die Motorsportprofis des Solothurner Unternehmens betreuen ihre Kunden und deren Eiligtümer auf vielen internationalen Rennstrecken – zum Beispiel im Porsche Cup Suisse oder in den 24h-Serien.

Vor kurzem hat sich Bruno Widmer, dem übrigens seine Tochter Sara Schneider als enge Vertraute in der GL-Geschäftsleitung assistiert, dazu entschlossen, dem Netzwerk «Certified First Switzerland» (CFS) beizutreten. Aus vielen Gründen. «Zum einen ist man gemeinsam immer stärker», sagt der Motorsportfan. Und fährt fort: «Gleichzeitig versuchen wir, uns mit unserer Arbeit von der Masse abzuheben – dabei ist ein Netzwerk sicherlich hilfreich.» Darüber hinaus wird im Betrieb Wert auf Top-Qualität gelegt, was der Firmeninhaber «dank Netzwerk und Zertifikat auch gegen aussen verstärkt unterstrichen haben möchte.» Angenehme Nebenerscheinung: Im Betrieb, wo zwei Spengler, drei Lackierer, drei Mechaniker, ein Mechatroniker und vier Backoffice-Angestellte beschäftigt sind, erhofft man sich viele neue wertvolle Kontakte, eine grössere Reichweite, die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit Flottenverbänden sowie neue Kooperationen und Partnerschaften mit Versicherungen und Fahrzeugimporteuren.

Und wie hält es das Solothurner Unternehmen mit der Lehrlingsausbildung? «Da gibt es keine Kompromisse – die jungen Menschen sind schliesslich unsere zukünftigen Fachkräfte», sagt Bruno Widmer. Will heissen: Wer sich zu einer Ausbildung bei der Widberg Motorsport AG entschliesst, wird mit Sicherheit eine lehr- und abwechslungsreiche Ausbildung geniessen dürfen. Und Einblicke in Sparten erhalten, die es sonst nirgends in dieser Konstellation zu sehen gibt.